Auf den ersten Blick recht wenig. Gut, es sind alles Frauen. Doch Sie haben auch noch weit mehr als das gemeinsam. Sie haben ihre Stimmen tiefer gesetzt.

Warum sollten sie das tun? Nun, hätten Sie es nicht getan, würden wir heute wohl nicht von ihnen sprechen. Wir würden sie vermutlich gar nicht kennen. Die tiefere Stimme hat den Grundstein zu ihrem Erfolg gelegt.

 

Was kann eine tiefe Stimme besser?

Sie erzeugt Vertrauen und Ruhe und damit auch schnell mehr Glaubwürdigkeit. Gut, es braucht auch noch eine gute Sprechgeschwindigkeit, eine deutliche Aussprache und mehr für eine schöne, wohlklingende Stimme. Doch der Karrieresprung kam mit einer bewusst tieferen Stimmlage.

 

Die Stimmlage prägt die Persönlichkeit. So nahm Marilyn Monroe gezielt Sprechunterricht, um ihre Stimme ganz weich und tief hauchen zu können. Was ihr unverwechselbares Timbre ausmachte.

Starke Stimmen: Marilyn Monroe

 

Oder die Hepburn: Bei Ihrer ersten Rolle sprach sie zu hoch, zu schnell, spielte schlecht und ungeschickt. In einer Theaterkritik hieß es sogar: Ein neues Gesicht, dass wie ein Totenschädel wirkt, aus dem eine metallische Stimme ertönt. Nach einigen verpatzen Auftritten, bei denen ihr die Stimme ganz wegblieb, nahm Sie Sprechunterricht.

Starke Stimmen: Katherine Hepburn

 

 

Bei Margareth Thatcher war es ähnlich. Auch sie sprach schrill und zu laut und viel zu hoch. Vor ihrer Zeit als Premierministerin hat sie sich damit nicht nur positiv Gehör verschafft. Sie musste sich sogar den Vorwurf gefallen lassen: „Maggie mit deiner Stimme verschreckst du uns die Wähler – du klingst wie eine Heulsirene.“ Nach einen Stimmtraining mit Sir Lawrence Olivier erarbeitete sie sich das berühmte Thatcher-Timbre. Der Grundstein zu einer der bemerkenswertesten Karrieren war gelegt. Dabei ist diese Stimme Kunst pur – alles eine Frage von Unterricht und Übung.

Starke Stimmen: Margaret Thatcher

 

 

Tiefe Stimmen bekommen von vorneherein mehr Kompetenz zugesprochen als hohe Stimme, was viele Studien belegen.

 

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