Etwa fünf Prozent der Bevölkerung erkranken einmal in ihrem Leben an einer Stimmstörung.

 

“Tokio-Hotel”- Sänger Bill Kaulitz hatte sie. Ebenso wie der mexikanische Star-Tenor Rolando Villazón oder Sängerin Sarah Connor. Und sogar in den Akten des Dritten Reiches findet sich ein Hinweis, dass auch Hitler davon betroffen war: Eine Zyste oder einen Polyp auf den Stimmlippen. Belasten wir unsere Stimme zu sehr oder gebrauchen sie falsch, kann es sein, dass sich das Gewebe der Stimmlippen verändert und diese nicht mehr regelmäßig schwingen. Schlimmstenfalls bleibt die Stimme komplett weg.

 

Etwa fünf Prozent der Bevölkerung erkranken einmal in ihrem Leben an einer Stimmstörung. Noch häufiger sind Menschen betroffen, die in ihrem Beruf besonders auf ihre Stimme angewiesen sind, bei etwa einem Viertel aller Berufstätigen ist das der Fall. Sänger, Schauspieler, Mitarbeiter in Call-Centern, Pfarrer, Erzieher und vor allem Lehrer zählen dazu.

 

Etwa 30 Prozent aller Lehrer haben im Laufe ihrer Schulkarriere Stimmprobleme, die sie zeitweise arbeitsunfähig machen”, sagt der Sprechwissenschaftler Norbert Gutenberg von der Universität des Saarlandes, der seit Jahren zum Thema Lehrerstimmen forscht. Studien kommen sogar auf bis zu 50 Prozent. Versagt bei den Pädagogen die Stimme, fehlt ihnen ihr wichtigstes Werkzeug.

 

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Was also tun?

Summen Sie!

Summen wärmt die Stimmlippen auf und lässt sie schonend schwingen. Finden Sie beim Summen auch heraus, welcher Ton Ihnen angenehm ist. Wenn Sie öfter summen, wirkt sich das ganz wunderbar positiv auf Ihre Stimme aus. Ihre Stimme wird es Ihnen danken.

 

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