Schon Stefan Zweig sagte: „Auch die Pause gehört zur Musik.“

 

Doch genau darauf wird gerne vergessen. Wir jagen dann durch unsere Präsentation, angetrieben durch Nervosität oder vom Wunsch erfüllt, die Sache schnell hinter uns zu bringen. Doch damit tun wir uns keinen Gefallen. Denn ohne Pause wird alles zur Pause oder anders gesagt: Ihre Botschaften können nicht landen. Denn, damit wir unsere Botschaften gut und verständlich vermitteln können, brauchen wir die Pause. Nur ist Pause nicht gleich Pause.

 

Tipp 1 – Bei wichtigen Aussagen bleiben Sie stehen und machen eine Pause

 

Wenn Sie sich gerne bewegen und schnelle Aufzählungen in Ihren Redebeitrag einbauen, stellen Sie sicher, dass Sie im entscheidenden Moment innehalten.

 

Nachdem Sie Spannung und Aufmerksamkeit bei Ihren Zuhörern gesteigert haben, nutzen Sie die Funktion der Pause und des Innehaltens, um Ihre Nachricht, Ihr Hauptargument, Ihre Meinung langsam und mit gemächlichen Gesten zu übertragen.

 

Hier ist die Ruhe und Pause ein Kunstmittel, um Glaubwürdigkeit zu steigern und die erarbeitete Aufmerksamkeit voll auszuschöpfen.

 

Tipp 2 – Halten Sie die Spannung – Spannen Sie einen Schirm um sich!

 

Wenn Sie am Satzende absterben, klingen Ihre Botschaften geleiert und mit wenig innerer Beteiligung – Fazit: man glaubt Ihnen nicht oder nicht in dem Ausmaß, wie Sie sich das wünschen.

 

Stellen sie sich dazu einen Sonnenschirm vor. Die Aufmerksamkeit ist wie ein Schirm aufgespannt – Ihr Körper ist der Stil des Schirms und der Körperumfang, den Sie wahrnehmen können, ist der aufgespannte Stoff, der vom Stil ausgeht. Bleiben Sie auch in Sprechpausen gespannt d.h. die Pause bleibt gefüllt.

Halten Sie also in Momenten der Stille Ihre Körpergrundspannung aufrecht und schlaffen Sie nicht ab. So wie ein Schirm, der gespannt bleibt und nicht zuklappt, wenn Sie eine Pause machen. Das hält die Aufmerksamkeit der Zuhörer und lässt sie weiterhin neugierig lauschen

 

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