Stimmt die akustische Visitenkarte Ihres Unternehmens?

Der erste Eindruck zählt und er bleibt auch – außer wenn Optik und Akustik stark auseinanderklaffen. Dann gewinnt die Stimme – immer! Denn sie prägt als das stärkere Merkmal unsere Persönlichkeit. Das wissen auch Schauspieler und Models wie Til Schweiger, Heidi Klum oder Verona Pooth. Da kann die Optik noch so toll sein, die Stimme bestimmt. Der Tonfall macht die Wirkung. Was bei oben genannten Promis als Markenzeichen funktionieren kann, ist im Kundenkontakt nicht immer ein Vorteil. Oder würden Sie sich von einem Anwalt vertreten lassen, der eine viel zu hohe oder näselnde Stimme hat?

 

Stimme: individuell und unverwechselbar

Die Stimme macht unverwechselbar. „Es dürfte tatsächlich keine zwei Menschen mit derselben Stimme geben“, sagt Walter Sendlmeier, der an der TU Berlin Sprachverarbeitung und mündliche Kommunikation untersucht. Zu individuell sind die körperlichen Voraussetzungen und die motorischen Bewegungsabläufe, die wir Menschen beim Sprechen machen.

Übung macht den Meister!

Die gute Nachricht: Auch wenn manche physiologischen Parameter vorgegeben sind: Jede Stimme kann durch Training verändert und verbessert werden. Denn wer seine Stimme gekonnt einzusetzen weiß, kann unabhängig vom Inhalt mehr Glaubwürdigkeit, mehr Kompetenz und Souveränität ausstrahlen. Und: Sie gehen leichter durchs Leben und durch den Geschäftsalltag. Sie werden spannendere Vorträge halten, Sie argumentieren überzeugender oder können Gefühle wie Nervosität und Ärger verbergen. Wie Sie die Stimme ganz leicht auch im Auto trainieren können erfahren Sie in meinem Beitrag Stimmübung: 7 Tipps und Übungen fürs Auto.

Stimmt die akustische Visitenkarte Ihres Unternehmens?

Auch bei Ihren Mitarbeitern lohnt es sich, ein Ohr für die Stimme zu haben. Denn wer akustisch nur schwer überzeugt, kann wahrscheinlich auch Kunden – ob direkt oder am Telefon – kaum von einem Produkt oder einer Dienstleistung überzeugen. Hier ist es gut, bereits bei der Bewerberauswahl zu selektieren.
Auf sozusagen.at finden Sie Tipps für Ihre optimale Sprechstimmlage

Tipp: Führen Sie nach Sichtung der Bewerberunterlagen ein erstes telefonisches Interview durch. Dabei merken Sie am besten, ob die Bewerber gut kommunizieren und mit ihrer Stimme so umgehen können, wie Sie sich das als Vertretung Ihres Unternehmens vorstellen.

 

Suchen Sie Unterstützung dabei? Ich freue mich, wenn Sie mich kontaktieren. Einfach ein mail unter blagusz@sozusagen.at

 

Ihre 
Barbara Blagusz