Atmung und Haltung

Die Marionettenübung

Schütteln Sie zunächst Ihre Arme und Beine kräftig aus und lockern Sie sie. Nehmen Sie nun die sogenannten Grundstellung ein  (Körper entspannt, Beine  schulterbreit auseinander, Knie leicht gekrümmt, Becken leicht nach vorne und Schultern leicht nach hinten)

Stellen Sie sich nun vor, Sie wären eine Marionette, die an einer dünnen Schnur über Ihrem Kopf hängt. Ziehen Sie sich gedanklich an dieser Schnur hoch; gehen Sie dabei auf die Zehenspitzen und wieder zurück auf die Füße. Die unsichtbare Schnur zieht den Körper nach oben und hält Ihren Körper aufrecht und im Gleichgewicht. Hierbei nicht übermäßig das Kinn anheben (dies wirkt schnell lehrerhaft und arrogant).

Marionettenübung in Verbindung mit Entspannung

Machen Sie nochmals die vorherige Marionettenübung. Wenn Sie nun Ihre aufrechte Körperhaltung eingenommen haben, atmen Sie bei jedem dritten oder vierten Atemzug auf die Töne “ffff”, “ssss” oder “sch” aus – gleichmäßig und ohne Druck, mit dem normalen Atemstrom.

Falls Sie im Körper noch irgendwo Verspannungen wahrnehmen, lassen Sie diese nun mit jedem Ton los.

Die Murmelübung

Aktivieren Sie die richtigen Muskelgruppen und Finden des eigenen Schwerpunkts

Stellen Sie sich wieder in der Grundstellung bequem hin und führen Sie ggfs. noch einmal die Marionettenübung aus. Spannen Sie nun die Gesäßmuskeln leicht an, als ob Sie damit eine kleine Murmel festhalten wollten. Die Spannung der Gesäßmuskeln soll sich aber nicht auf weitere Muskelgruppen übertragen   (Test: Hängen die Arme locker an den Seiten und sind die Schultern entspannt?).

Tipp:

Eine aufrechte und relaxte Haltung ist positiv mitbestimmend für den berühmten „ersten Eindruck”!