Wollen Sie einen starken Eindruck in den Köpfen Ihrer Zuhörer hinterlassen? 

Wollen Sie, dass man Sie auch langfristig positiv in Erinnerung behält? 

 

Dann planen Sie Ihren letzten Satz! Ja, es ist genau so einfach. Denn was Sie am Ende Ihrer Präsentation sagen, entscheidet ganz klar darüber, was Ihre Zuhörer mitnehmen und mit welchen Gefühlen Sie diese aus der Rede entlassen. Der Schluss eines Vortrags ist also ganz entscheidend! 

 

Damit Sie diesen wertvollen Effekt auch entsprechend nutzen können, hier ein paar Tipps, was Sie besser nicht machen sollten. 

 

  1. Abbruch – Schade ist, wenn Sie am Ende einer Präsentation absterben. Die Luft ist raus, die Energie verpufft. „So, das war‘s!“ oder auch nur ein Schulterzucken mit „Ja!“ hinterlässt einen schalen Geschmack. Fast so als wären Sie selbst heilfroh, dass der Vortrag nun zu Ende ist. 

 

  1. Phrase des Grauens – Noch zu übertreffen von der immer noch sehr beliebten Phrase „Danke für Ihre Aufmerksamkeit!“. Ich bitte Sie, verschenken Sie den magischen Effekt am Ende doch nicht mit einer solchen Floskel. Wofür bedanken Sie sich da überhaupt? Wenn Sie gut sind, sind die Zuhörer sowieso aufmerksam. Sind Sie es nicht, ist es eher armselig sich zu bedanken, dass diese nicht davongelaufen sind. 

 

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  1. Einschränkung – Entschuldigen Sie sich nicht und machen sich dabei auch noch kleiner. Der Satz „Leider konnte ich in dieser kurzen Zeit nur wenige…..“  wirkt wie eine Selbstabwertung und das haben Sie sicherlich nicht nötig. 

 

  1. Unsicher – „Ich hoffe, ich konnte Ihnen zumindest eine Idee…“ wirkt ebenso unsicher und bringt Ihre Zuhörer auf die Idee, dass Sie vielleicht doch kein Experte auf Ihrem Gebiet sind. 

 

  1. Kontraproduktiv – „Danke, dass Sie trotz des schönen Wetters durchgehalten haben Stellen sie Ihr Licht nicht unter den Scheffel. Mussten Ihre Zuhörer tatsächlich durchhalten? Dies zeigt eher, wie viel oder eher wie wenig Sie von sich selbst halten. 

 

Es gibt deutlich bessere Möglichkeiten Ihren Redeabschluss zu gestalten. Gerade am Ende haben Sie die Möglichkeit die Gedanken Ihrer Zuhörer in eine gewünschte Richtung zu lenken.  

 

Fragen sie sich daher: 

 

Was sollen meine Zuhörer nach der Rede tun/wissen/denken? 

Was ist meine Kernaussage? 

 

Eine gute Vorbereitung ist das Herz einer Rede. Mit dieser Checkliste gelingt Ihnen das in kürzester Zeit. 

 

 

Je nachdem können Sie nun den gewünschten Präsentationsausstieg formulieren. 

 

 

  1. Starker Satz – Kernbotschaft– Ganz nach dem Motto „Der erste Eindruck zählt, der letzte Eindruck bleibt.“ Finden Sie Ihre KernbotschaftSoll sie in den Köpfen hängen bleiben, wiederholen Sie diese mehrmals während der Rede und dann auch am Schluss. Barack Obama hat daraus einen Slogan gemacht, den man immer mit ihm verbinden wird.  „Yes, we can!“ 

 

  1. Zitat, Bild – Zitate, die passen, passen immer.“ Finden Sie ein Zitat oder ein Bild, das Ihre Kernbotschaft nochmals abbildet. Der Vorteil: Sie glänzen im Schatten einer anerkannten Person – das unterstreicht wiederum Ihre Glaubwürdigkeit. 

 

  1. Moraleinheit  Sie können Ihre Zuhörer auch nachdenklich nach Hause schicken. Gelingt es Ihnen die Herzen Ihrer Zuhörer zu berühren und einen Denkprozess auszulösen, dann haben Sie etwas Großes geschafft. Dann kann der Abschluss auch ganz leise sein. Er ist deshalb kein bisschen weniger kraftvoll. 

 

  1. Der rote Faden als Spannungsbogen – Besonders gut eignet sich ein Aufhänger, der sich durch Ihre gesamte Rede zieht und auf den Sie immer wieder Bezug nehmen. Damit wirkt Ihr Vortrag wie aus einem Guss und hilft auch Ihren Zuhörern sich zu orientieren. Greifen Sie am Ende den Anfang  erneut auf, sagen Sie die gleichen Worte, erzählen Sie die Geschichte mit der Sie begonnen haben zu Ende oder verwenden Sie das gleiche Beispiel und vervollständigen Sie es. Sie können auch eine Frage beantworten, die Sie am Beginn gestellt haben. 

 

  1. Appell – Wollen Sie, dass Ihr Publikum nach dem Vortrag etwas Bestimmtes tut, dann sagen Sie es auch konkret und zwar ganz am Schluss. Ein Appell wirkt besonders durch die Kraft des Nachhalls. Zerreden Sie jedoch dessen Wirkung nicht, indem Sie sich danach noch bedanken oder abgeschwächt weiterreden. Enden Sie kraftvoll und mit Wumms! „Daher fordere ich euch auf, steht auf und unterschreibt noch heute hier. 

 

  1. Zusammenfassung und Wunsch/Ausblick – Verbinden Sie Ihre Kernaussage mit einem Wunsch für danach. „Jetzt haben Sie gehört wie.…, nun wünsche ich Ihnen schon morgen viel Erfolg damit.  Oder „ Sie kennen nun die 3 Geheimnisse für.., achten Sie darauf und kommen Sie gut nach Hause.“ Auch eine Möglichkeit, die die Beziehungsebene mehr in den Vordergrund stellt. Damit wirken Sie sympathisch und nahbar.  

  

  1.  Ihr persönliches Markenzeichen  –– Sie können auch immer mit dem gleichen Satz oder der gleichen Aktion enden. Der Sänger Udo Jürgens trat immer noch einmal im weißen Bademantel auf – für die letzte Zugabe. Ein Speakerkollege von mir sagt immer den gleichen Satz: „Kommen Sie gut an!“ Was Sie sagen oder tun ist hier gar nicht so entscheidend, wie die Konsequenz es immer zu machen. Es wird dann sehr schnell zu Ihrem Markenzeichen und untrennbar mit Ihnen assoziiert. Es lohnt sich daher hier etwas zu finden, dass dauerhaft zu Ihnen passt. 

 

Hier mein persönlicher letzter Satz: „Erst wenn du weißt was du tust, kannst du tun was du willst.“ 

 Eine gute Vorbereitung ist das Herz einer Rede. Mit meiner Checkliste gelingt Ihnen das in kürzester Zeit