5 Tipps für Stimme und Stimmung

 

Die Präsentation ist vorbereitet: die Zahlen überprüft, die Folien perfekt gestaltet, der Referent gut gekleidet und mit gekonntem Blickkontakt und feiner Gestik scheint nichts einem perfekten Auftritt im Wege zu stehen. Doch als der Referent den Mund aufmacht, hat er verloren. Aber woran liegt das?

Es reicht eben nicht nur den Inhalt feinzuschleifen, bis dieser nahezu perfekt ist. In feine Häppchen portioniert und hübsch angerichtet schmeckt der Inhalt erst, wenn er ebenso perfekt serviert wird. Für das WAS ist gesorgt, nur wer kümmert sich um das WIE? Hier gibt es bei vielen noch einiges zu tun.

 

Ein gutes Bauchgefühl

Nervosität ist normal, ja sie bringt sogar das oft nötige Prickeln, das einem Inhalt durchaus gut tut. Wichtig ist jedoch, auch in diesem Spannungszustand Herr seiner Gefühle zu sein, und eben diese Nervosität unter Kontrolle zu bringen.

 

Was als erstes aus dem Rahmen fällt, ist unsere Atmung. Statt normal mit dem Zwerchfell ein- und auszuatmen, verkrampfen wir uns und blähen instinktiv unsere Brust auf, bis wir uns fühlen wir mit Beton ausgegossen.

 

Tipp 1 – Ausatmen

Konzentrieren Sie sich auf das Ausatmen – das lässt uns in kürzester Zeit von alleine ruhiger werden und der Stimmklang wird kontrollierter und damit gelassener.

 

Tipp 2 – Der Körper führt und die Stimme folgt

Ein Mensch, der sich schlaff und träge bewegt, lässt unsere Stimmung sinken, während zackige Bewegungen auch zackig klingen. Wenn wir unsere Bewegung unter Kontrolle haben, haben wir auch die Stimme im Griff. Das Gute daran: Ich habe es bewusst ausgeführt und damit auch Einfluss auf den körperlichen Zustand meiner Zuhörer.

 

Tipp 3 – harte Stimme – weiche Stimme

Sprich und mein Puls antwortet

Bewege ich mich langsam, dann klingt die Stimme weicher und ruhiger. Die Wirkung geht jedoch noch darüber hinaus, denn auch die Zuhörer spüren das. Spreche ich bewusst weicher und ziehe die Laute zusammen, dann beruhigt sich nicht nur Blutdruck und Puls des Sprechers, sondern auch der Zuhörer. Bewege ich meine Hände vor dem Brustkorb mit schnellen, weiten Gesten, dann wirkt sich das auch auf die Stimme und damit auf das Körpersystem aus. Spreche ich zackiger und schneller, dann beeinflusst das den eigenen körperlichen Zustand, sowie auch den der Zuhörer. Puls und Blutdruck und das Energieniveau steigen.

 

Tipp 4 Spielen Sie mit der Energie

Wechseln Sie bewusst das Energieniveau und spielen Sie mit dem Wechsel von aktiver und beruhigender Sprechweise.

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Jede Stimmung steckt an, auch die negative

Tatsächlich wirken sich Atmung, Haltung und Stimme nicht nur auf den Vortragenden selbst aus, sondern auch auf die Zuhörer. Wer zu abgehackt spricht, seine Sätze kurz und hektisch herausstößt, der geht den Zuhörern schnell auf die Nerven, ohne dass sie erklären könnten, warum. Ein monoton und müde heruntergebetetes Manuskript, ohne innere Beteiligung, schläfert selbst den willigsten Zuhörer früher oder später ein.

 

Kontrollieren Sie Ihre Spannung

Und umgekehrt: Wer seine eigene Spannung aufmerksam hält und kontrolliert, bekommt und hält auch die Aufmerksamkeit seiner Zuhörer – und dies über Stunden.

 

Tipp 5 – Der Kontakt ist das Geheimnis

Gehen Sie in Kontakt mit Ihren Zuhörern und nehmen Sie diese mit auf die Reise der unterschiedlichen Emotionen. Mal aktivierend, mal beruhigend. So lernen sie auch selbst Ihre Spannung zu kontorollieren und bei Bedarf entsprechend zu dosieren.

 

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