Diese Fragen bringen Präsentationen schnell auf den Punkt

 

Eine Präsentation vorzubereiten braucht Zeit. Doch nicht immer ist es notwendig Stunden zu investieren. Mit diesen Fragen schaffen Sie es, in kürzester Zeit Ihre Präsentation auf den Punkt zu bringen. Der Trick: Starten Sie am Ende und zäumen Sie das Pferd von hinten auf. Sie vermeiden damit, dass Sie sich unnötig verzetteln und Sie sparen eine Menge Zeit.

 

Fragen Sie sich folgendes vorab:

 

Ziel/Zweck

Warum halten Sie die Präsentation? Was wollen Sie von Ihrem Publikum?

Apell – Sollen die Zuhörer etwas Bestimmtes tun, dann formulieren Sie diesen Zweck, diesen Appell zuerst.

Botschaft – Wollen Sie Ihre Zuhörer informieren, dann formulieren Sie diese Botschaft zuerst.

Ob Sie nun mit einem passenden Zitat enden oder Ihre Botschaft erneut wiederholen, ist Geschmacksache.

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Publikum

Wer ist Ihr Publikum? Was wissen die Zuhörer bereits über das Thema? Was denkt Ihr Publikum über das Thema? Und ganz wichtig: Welche Einwände gibt es dazu?

Je mehr Sie hier überlegen bzw. in Erfahrung bringen, umso praxisnaher wird Ihr Publikum Ihre Präsentation finden.

Nehmen Sie auch sooft wie möglich Bezug auf die Erfahrungswelt Ihrer Zuhörer. Gut gelingt dies mit Formulierungen wie: „Viele von Ihnen kennen das vermutlich…“ oder „Die meisten haben schon erlebt, dass…“ . Hier wird absichtlich mit vagen Formulierungen gearbeitet, damit Ihre Zuhörer nicht innerlich in Widerstand gehen.

 

 

Nutzen

Was ist der Nutzen, den Ihr Publikum davon hat, Ihnen zuzuhören? Die meisten Vorträge haben Nutzen für den Vortragenden. Kein Wunder also, dass sich der Zuhörer langweilt, wird doch an ihm vorbeigesprochen.

Es lohnt sich immer wieder Nutzen für den Zuhörer einzubauen. Am besten gelingt dies mit Formulierungen wie: „Das hat für Sie den Vorteil, das…  „ Das bedeutet für Sie…“ , „Das können Sie für  xy einsetzen.“

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Überlegen Sie maximal 3 Botschaften. Um diese Botschaften herum bauen Sie Ihre Präsentation. Wie schon erwähnt, am besten rückwärts. Vom Ende zum Anfang.

Versuchen Sie es. Ich bin sehr gespannt auf Ihre Kommentare, wie gut es bei Ihnen funktioniert hat.

 

Bis zum nächsten Mal

Ihre Barbara Blagusz