Lampenfieber ade!

10 Tipps, wie Sie Ihr Lampenfieber in den Griff bekommen

 

Angespannt, unruhig, nervös – fast jeder kennt diese Anzeichen vor einem wichtigen Gespräch, einer Rede oder einem Auftritt vor Publikum. Alleine der Gedanke, vor einer Gruppe von Menschen sprechen zu müssen, treibt manchen die Schweißperlen auf die Stirn. Laut einer amerikanischen Umfrage liegt die Angst vor Menschen zu sprechen noch vor der Angst vor einem Terroranschlag oder dem Tod.

 

Wer kennt das nicht?

 

Die Zuhörer sind schon da, alle warten gespannt, es kann losgehen. Die Knie sind weich, der Brustkorb fühlt sich an wie mit beton ausgegossen, Schweißflecken breiten sich gefühlt von der Achsel bis zur Taille aus, die eigene Stimme reiht mechanisch Sätze aneinander. Hilfe!

 

Wer bei Auftritten vor anderen schlechte Erfahrungen macht, hat beim nächsten Versuch oft Angst davor, dass er wieder solche Angst bekommt. Was oft schon in der Schule mit dem Referat beginnt, erzeugt eine Spirale, aus der man sich nur schwer befreien kann. Dabei ist Aufregung eigentlich hilfreich.

 

 

Was ist Lampenfieber?

 

Lampenfieber ist Angst. Angst vor Fehlern, vor Kritik und Versagen. Und Angst erzeugt Stress. Körperlich kommt es bei vielen zu Herzklopfen, Schwitzen und Erröten. Der Adrenalinspiegel steigt an, Gehirn und Muskeln sind stärker durchblutet. Das Lampenfieber hat dann aber sogar

 

Vorteile: Der Körper ist in Alarmbereitschaft und dadurch wacher und konzentrierter.

 

 

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10 Tipps gegen Nervosität vor Reden, Prüfungen oder anderen Auftritten.

 

  1. Lampenfieber zulassen

 

Das ist oft der schwierigste, aber auch wichtigste Schritt überhaupt.

 

Wenn Sie sich dagegen wehren, oder schon im Vorfeld entsprechen fürchten, werden Sie das Lampenfieber noch stärker wahrnehmen. Akzeptieren Sie Ihre Aufregung und sehen Sie es nicht als Negativ, – sondern im Gegenteil – als etwas Positives. Denn das Lampenfieber führt dazu, dass Sie sich besonders gut vorbereiten und dann viel konzentrierter bei der Sache sind. Auch sind wir mit uns selbst viel kritischer als unsere Zuhörer. Die haben von unserer Nervosität oft nicht einmal etwas bemerkt.

 

 

  1. Gut vorbereiten

 

 

Je besser man sich für einen Auftritt, ein Gespräch oder eine Rede vorbereitet, desto sicherer fühlt man sich dabei. Wer optimal vorsorgt, etwa indem alle Unterlagen ausgearbeitet oder mögliche Fragen aus dem Publikum beantwortet sind, kann entspannter in die Situation gehen.

 

Das Wichtigste dabei ist der Einstieg bzw. der Beginn der Präsentation. Wenn dieser sitzt, haben Sie in der Regel schon gewonnen.

 

 

  1. Frühzeitig vor Ort

 

Seien Sie möglichst früh am Veranstaltungsort. Ich empfehle Ihnen mindestens eine halbe Stunde vorher einzuplanen. Dann haben Sie Ruhe, um mit einer Checkliste alles vorzubereiten. Machen Sie sich mit den Örtlichkeiten vertraut. Dieses Gefühl der Zeitsicherheit senkt ebenfalls den Lampenfieber-Pegel.

 

 

  1. Zuhörer als Freund sehen

 

Ihre Zuhörer wollen gut unterhalten werden und suchen nicht nach Fehlern. Lampenfieber entsteht meist aus Angst vor Fehlern und negativen Bewertungen. Wichtig ist, sich nicht zu fragen, wie man von den anderen gesehen wird, sondern sich zu freuen, dass man sein Wissen an andere weitergeben kann. Je mehr Sie sich auf Ihr Publikum konzentrieren, umso lockerer werden Sie

 

 

  1. Mit den Zuhörern plaudern

 

Nutzen Sie die Zeit vor Beginn der Rede oder der Veranstaltung und smalltalken Sie mit Ihrem Publikum. Sie werden sehen – dies ist äußerst effektiv und lenkt Sie von Ihrem Lampenfieber ab.

 

 

  1. Checkliste

 

Notieren Sie die wichtigsten Punkte auf einer Checkliste. Am besten eignet sich ein a$ Blatt mit einer 14 bis 20 pt Schriftgröße. Damit haben sie die Sicherheit, keinen der wichtigen Punkte zu vergessen. Haben Sie einen Hänger, genügt ein Blick und Sie sind wieder im Fluss.

 

 

  1. Dranbleiben

 

Die Angst vor Auftritten verführt dazu, genau solche Redesituationen vor Publikum zu meiden. Je öfter man sie aber durchläuft, desto routinierter und sicherer wird man. Wer seine Nervosität überwindet, lernt mit der Zeit besser mit Lampenfieber umzugehen. Übung macht den Meister.

 

 

  1. Visualisieren

 

Vorab kann es helfen, sich die Situation in Gedanken vorzustellen und sie möglichst bildlich zu durchlaufen. Wie sieht der Raum aus? Wie werde ich beginnen? Was werde ich erwähnen? Hat man in Gedanken geprobt, kann man sich besser auf die Situation einstellen und sie gelassener angehen.

 

 

  1. Seufzen backstage + Mantras

 

Entspannungstechniken sind gut, nur ist es wichtig hier die richtigen Techniken für einen selbst zu finden. Methoden wie Autogenes Training oder Autosuggestion, bei denen man sich selbst Sätze wie “Ich bin ruhig”, “Mir geht es gut” oder “Ich freue mich auf diese Rede“ wie ein Mantra immer wieder vorsagt, helfen, sich zu entspannen.

 

Ein sehr wirkungsvolles Tool ist Seufzen. Denn Seufzen ist wie tiefes Ausatmen und das beruhigt unmittelbar vor dem Auftritt. Aber bitte nur backstage!

 

 

  1. Freundliche Gesichter

 

Suchen Sie sich während des Vortrags unter den Zuhörern „freundliche Gesichter“ aus. Nicken Sie Ihnen immer wieder zu und holen Sie sich vorn dort Kraft. Selbstverständlich sollen Sie auch in alle anderen Gesichter blicken, aber die freundlichen und interessierten sind ganz wunderbare positive Verstärker.

 

Und zu guter Letzt: Nicht verzweifeln! Falls während des Auftritts Fehler passieren, ist das kein Grund aufzugeben. Kleine Patzer oder Abweichungen vom Text fallen dem Publikum oft gar nicht auf. Und wenn sie auffallen, dann werden sie nie so stark wahrgenommen wie vom Redner selbst. Und falls Sie wirklich mal den Text vergessen sollten, dann halten Sie kurz inne und sagen Sie ruhig laut: „Was ich damit sagen wollte, ist….“ mit Blick auf die Checkliste und weiter geht’s! Fehler machen menschlich und werden vom Publikum verziehen, vor allem wenn Sie selbst es mit Humor nehmen.

 

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