Die Mimik macht’s: So hören Ihnen Ihre Kunden lieber zu

 

Unsere Stimmung beeinflusst unsere Stimme und unsere Mimik. Das funktioniert auch umgekehrt: Eine positive Mimik hebt die Stimmung und lässt die Stimme positiv klingen. Ein großer Vorteil im Verkauf! Denn nur wer mitreißend klingt, kann auch andere mitreißen – und die Mimik trägt ihren Teil dazu bei.

 

 

Emotionen sind hörbar

 

„Sprich, damit ich dich sehe!“, sagte Sokrates schon im Jahre 400 vor Christus und erkannte den direkten Zusammenhang zwischen Mimik und Stimme. Ob genervt, ängstlich, erfreut oder neugierig – jede Emotion ist uns nicht nur ins Gesicht geschrieben, sie ist vor allem auch hörbar. Auch wenn wir uns noch so um ein Pokerface bemühen, die Stimme verrät unsere Stimmung – immer!. Viel sinnvoller ist es daher, seine Mimik gezielt und bewusst einzusetzen, denn dann folgt auch die Stimme.

 

 

Das Spiel mit der Mimik – So klingen Sie authentisch!

 

 

Lächeln Sie – und Ihre Stimme lächelt mit Ihnen. Telefon

 

Die gute Nachricht: In diesem Spiel mit der Mimik können wir an sehr vielen Schrauben drehen und damit so klingen, wie wir wollen.

Denn Stimme macht Stimmung. Einer der Schlüsselzugänge ist die Mimik.

 

Unter einer Maske versteht man den mimikfähigen Teil des Gesichts. Jeder emotionale Zustand eines Menschen hat direkten Einfluss auf die Muskeln im Gesicht und damit auf die Maske. Dies setzt sich direkt und unmittelbar im Stimmklang fort. Umgekehrt gilt dasselbe. Verändere ich meine Maske, folgt die Stimme auf dem Fuße. Lesen Sie dazu auch “Mit dem Superman-Mantel die Stimmung heben!”

 

 

Ein Experiment

 

Setzen Sie sich entspannt auf einen Stuhl. Alles was Sie brauchen, ist eine möglichst positive und eine negative Erinnerung, eine Situation, die Sie sofort in einen positiven bzw. negativen emotionalen Zustand bringt. Schließen Sie die Augen und denken Sie zuerst eine Minute an das negative Erlebnis, dann eine Minute an das positive. Bemerken Sie die dabei Veränderungen in Ihrer Maske. Wie verändert sich die Mimik in Ihrem Gesicht?

 

Beim negativen Erlebnis spüren Sie möglicherweise mehr Enge und die Tendenz der Muskeln nach unten zu ziehen. Beim positiven Erlebnis spüren Sie eine Weite und eine muskuläre Tendenz, nach oben bzw. nach schräg hinten oben. Es ist wichtig, dass Sie den Unterschied ganz klar spüren.

 

Wie wir bereits wissen, gibt es auch hier eine Wechselwirkung. Eine positive Mimik wird durch eine positive Stimmung erzeugt, was durch helle Klänge in der Stimme, die sich unbewusst als positiv übertragen, hörbar gemacht wird. Wenn Sie nun bewusst eine positive Maske „machen“, dann erzeugen Sie wechselweise auch eine positive Stimmung.

 

 

Tipp! positive Maske mit Stimme

 

Nehmen Sie nun Ihre Stimme dazu. Achten Sie auf die Veränderungen im Stimmklang!

 

Schritt 1

 

Summen Sie ein „m“ mit den Lippen locker aufeinander und setzen Sie die Maske ein.

Zuerst negativ – traurig schauen mit heruntergezogenem Mundwinkel. Die ganze Maske, also der mimikfähige Teil des Gesichts, zieht nach unten. Während Sie nun weiter summen, heben Sie mit einem mittleren Tempo die gesamte Maske bis zu einem strahlenden Lächeln durch ein spürbares Heben der Mimik. Die Lippen bleiben geschlossen. Achtung! Verändern Sie weder die Tonhöhe noch die Lautstärke und wiederholen Sie die Übung ein paar Mal. Öffnen Sie die Maske (Augen und Stirn) in positiver Richtung deutlich nach oben. Das Ergebnis: Der Klang verändert sich, er wird heller und klarer.

 

Wiederholen Sie dann die Übung, indem Sie den Buchstaben „e“ sprechen. Hier werden Sie die Veränderungen noch leichter wahrnehmen können. Zählen Sie dann langsam von eins bis fünf und nehmen Sie erneut die Veränderungen wahr.

 

 

Schritt 2

 

Versuchen Sie dann folgende Sätze mit positiver und negativer Mimik und nehmen Sie den Unterschied im Stimmklang wahr:

 

„Guten Tag, mein Name ist xy. Verbinden Sie mich bitte mit…“

„Ich freue mich auf unsere Zusammenarbeit.“

„Ich finde das sehr interessant.“

 

Falls Sie sich damit schwer tun, stellen Sie sich vor, Sie schicken den Klang zusätzlich in die Stirnregion und in die Augen. Dieser Bereich soll leicht vibrieren. Prüfen Sie das mit den Fingerspitzen nach. Wenn Sie ein Vibrieren der Stirnregion spüren, dann machen Sie es richtig. Bei negativer Emotion spüren Sie keine Vibration in diesem Bereich. Auch ein Stimmtraining kann Sie dabei unterstützen.

 

Wenn Sie das nächste Mal in einer herausfordernden Situation sind, dann setzen Sie doch bewusst eine positive Maske ein! Viel Spaß beim Üben und denken Sie daran: So, wie wir „dreinschauen“, klingen wir auch!

 

Bis zum nächsten Mal, Ihre Barbara Blagusz

 

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