Menschen treffen auf Menschen – jeden Tag unzählige Male. Rasch klärt sich dabei, wer uns sympathisch ist und wer nicht. Auf den ersten Blick scheint es schwer durchschaubar, was Menschen denn genau tun, die uns sympathisch sind.  Nur, was ist denn Sympathie genau? Und was können wir tun, um unserem Gegenüber die Möglichkeit zu geben, uns sympathisch zu finden?

 

Hier die 7 Sympathiefaktoren für einen schnellen und guten Kontakt zu unseren Mitmenschen.

 

Interesse

Wir alle haben unsere Meinung zu unterschiedlichen Themen. Wir alle freuen uns, wenn sich jemand für diese Meinung interessiert. Wenn jeder nur von sich selbst spricht, kann guter Kontakt schwer entstehen. Zeigen Sie daher Interesse für die Meinung Ihres Gegenübers. Geben Sie ihm so die Möglichkeit gehört zu werden. Das macht Sie für ihn sympathisch.

 

Augenhöhe

Versuchen Sie nicht besser zu sein, als Ihr Gesprächspartner. Respekt und Wertschätzung zeigen sich besonders, indem Sie ihr Gegenüber groß sein lassen. Erzählt Ihnen jemand eine tolle Story, versuchen Sie nicht  noch eine tollere draufzulegen. Wir mögen nicht gerne im Schatten eines anderen stehen. Begegnen Sie den Menschen auf Augenhöhe und Sie werden in seinen Augen gewinnen.

 

Emotionen

Wer Herz zeigt, hat Mut und wirkt menschlich. Machen Sie sich dies ruhig bewusst und überlegen Sie, wie oft Sie Ihre Emotionen zeigen und in welchen Situationen dies schwerfällt. Sprechen Sie zu sachlich, kann Ihr Gegenüber Sie nicht mehr lesen und das verunsichert.

 

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Zuhören

Zuhören ist mehr als nur anwesend zu sein. Versuchen Sie dahinter zu kommen, was Ihre Gesprächspartner bewegt, was sie wirklich interessiert. Dies zeigt man am besten, indem man wiedergibt, was der andere gesagt hat. Das muss nicht in den gleichen Worten sein. So signalisiert man: Du bist mir wichtig, ich sehe und höre dich. Menschen wollen wahrgenommen und verstanden werden. Aufmerksamkeit ist die Währung unserer Zeit.

 

Zeit

Schenken Sie ihrem Gegenüber Zeit.  Aber halten Sie sich kurz. Zeit ist wichtiger als Geld und damit ein sehr kostbares Gut. Verlieren Sie sich nicht in Details, vor allem nicht am Anfang, denn das wird für viele schnell anstrengend. Es soll ja nicht der Druck entstehen, dass wir unserem Gesprächspartner die Zeit stehlen. Freuen Sie sich, wenn man Ihnen Zeit schenkt und sagen Sie das auch ganz offen.

 

Stimme

Sprich, damit ich dich sehe! Schon Sokrates erkannte früh die Macht der Stimme, wenn es um Vertrauen, Glaubwürdigkeit oder Authentizität (Echtheit) geht. Achten Sie darauf nicht einen zu harten Stimmeinsatz zu verwenden. Dies distanziert. Ein weicher Stimmeinsatz hingegen schafft Nähe und Vertrauen.

 

Körpersprache

Auch der Körper spricht und sagt uns wie wir zueinander stehen.

Achten sie auf eine offene Körperhaltung: Leicht vorgeneigt, Kinn eher tief, guter Blickkontakt. Zeigen Sie ruhig die Handinnenflächen. Diese evolutionsbiologisch sehr alte Gestik lässt uns offen und ungefährlich erscheinen.

 

Spiegeln Sie die Körperhaltung – wenn Sie jedoch die Punkte 1-5 alle machen, dann gleichen Sie sich unbewusst sowieso an die Körperhaltung Ihres Gegenübers an. Wir alle tun dies ganz automatisch, wenn wir Kontakt wollen, wenn wir uns mit unserem Gegenüber gut verstehen wollen. Dann bekommt auch der Satz „Sympathisch ist das, was uns ähnlich ist.“ plötzlich einen neue Bedeutung.

 

Ich wünsche Ihnen viel Erfolg.

Ihre Barbara Blagusz